Text des Aufrufes:
Aktuelle politische Entscheidungen belasten einseitig Beschäftigte, sozial Schwächere und das Sozialwesen. In Zeiten steigender Preise, wachsender Unsicherheit und globaler Krisen verschärft das die soziale Spaltung und stärkt rechte Kräfte.
Dem setzen wir Forderungen für einen starken Sozialstaat entgegen:
- Keine Reformen zulasten von Beschäftigten und Versicherten
- Soziale Rechte sichern und ausbauen
- Sozialstaat solidarisch und gerecht finanzieren
- 8‑Stunden-Tag erhalten – Gute Arbeit sichern
- Tariflöhne vollständig refinanzieren
- Vielfalt und Subsidiarität stärken
- Solidarität statt Spaltung
Warum ist das wichtig?
Nahezu täglich werden wichtige Errungenschaften, die unseren Sozialstaat ausmachen, von unterschiedlichen Akteuren aus Politik und Wirtschaft zur Disposition gestellt.
Nach der hohen Inflation der letzten Jahre sorgt nun die Debatte um den Abbau des Sozialstaats in weiten Teilen der Bevölkerung für große Unsicherheit. Ein starker Sozialstaat ist kein nice-to-have, sondern die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben. Ein starker Sozialstaat ist das Versprechen an die Bürger*innen, dass sie bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Pflege und im Alter nicht alleingelassen werden, sondern dass die elementaren Lebensrisiken abgesichert werden.
Daher hat sich in Niedersachsen ein großes Bündnis aus Verbänden und Gewerkschaften gebildet, um entschieden für den Sozialstaat einzutreten.
Die Unterschriftenaktion wird vom Bündnis Starker Sozialstaat getragen – einem Zusammenschluss aus den DGB-Gewerkschaften, Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbänden und der Landesarmutskonferenz. Sie richtet sich an betriebliche Interessenvertretungen, Verbandsmitglieder, Betroffene, Demokrat*innen und Arbeitnehmer*innen in allen Branchen.
Link zur Petitionsplattform WeAct
Link zum Bündnis Starker Sozialstaat

